Bio


Gefunden hat sich KARISMA bei der LabelAudition von Cereal Records. Im Backstage Bereich hatten sich die Beiden vor und nach der Audition bereits getroffen, und ohne die Hilfe des Labels Kontakt miteinander aufgenommen. Als sich dann die Möglichkeit bot, zusammen an einem Projekt zu arbeiten, waren beide sofort begeistert. 

 

Sie ergänzen sich perfekt, und könnten dennoch unterschiedlicher nicht sein. Kristinas "Amy Winehouse" Stimme bringt allen Zuhörern Gänsehaut, während Jocelyn an die warme weiche Stimme von "Xavier Naidoo" erinnert. Zusammen ergibt sich ein Mix aus absoluten Pop mit souligen Einflüssen. Eine Melodie, bei der man sofort mitsummen will. 

Aller Anfang ist schwer. Für die beiden Künstler war es erst ungewohnt, denn keiner von ihnen hatte vorher mit einem Partner zusammen gearbeitet. Trotz allem fanden beide schnell zueinander und beschreiben sich selbst als "ausgeglichenes" Team, das sehr gut miteinander harmoniert. "Jetzt funktioniert alles ziemlich gut", erzählt Jocelyn bei einem Interview. Sie haben Spaß miteinander, schätzen sich beide sehr und haben auf jeden Fall vor langfristig zusammen zu arbeiten. Ein zweiter Song, nach der Single "Wenn du lachst", ist schon geschrieben und wird als nächstes Projekt veröffentlicht. 

 




Kristina Kvater

Kristina Kvater aufgeschlossen, laut und bunt. Wenn man die 25. Jährige eine Weile beobachtete sind das die ersten Worte die einem in den Kopf schießen. 
Doch so bunt wie heute hat sie sich nicht immer gefühlt. 


 

Als sie sechs Jahre als war, kam ihre Familie aus Kasachstan nach Deutschland. Sie siedelten sich nach einiger Zeit im Bremer Umland an und zogen dort in ein Haus. Kristina und ihre Schwester wuchsen dörflich, zwischen Tieren und in der Natur auf. Die Eltern bauten sich sehr schnell ein geregeltes Leben in ihrer neuen Heimat auf. Durch die Selbstständigkeit der Beiden erklärt sich, dass Kristina bereits im jungen Alter viel Verantwortung übernehmen musste. Sie half mit wo es nur ging. Egal ob im Klein-Unternehmen der Familie oder bei der Betreuung ihrer kleinen Schwerster. Deswegen konnte sie oft nicht, wie ihre gleichaltrigen Freunde, jeden Nachmittag spielen.

 

Schon in jungen Jahren fand sie Halt in der Musik. Seit sie zwölf ist schreibt sie eigene Texte. Denn statt über ihre Probleme zu reden, sang sie darüber. So musste es früher oder später passieren, dass sie sich im Schulchor wiederfand. Sie begann zu merken, dass Musik in ihrem Leben eine größere Rolle spielen sollte. Ganz bewusst wurde ihr das bei ihrem ersten Auftritt vor Publikum mit einem Lied von Amy Winehouse. Eine der Künstlerinnen, die Kristina am meisten geprägt hat. 



Nach ihrem Abschluss beugte sich Kristina zunächst dem gesellschaftlichen Druck und begann eine Ausbildung bei der Telekom. Doch sie bemerkte schnell, das dieser Weg nicht für sie vorgesehen war. Zu dieser Zeit legte sie das Texten und Singen beiseite.

Doch nach geraumer Zeit bemerkte sie, dass etwas fehlte. Es war die Musik, ihr Ventil, der einzige Ort an dem sie immer das Gefühl hatte ehrlich sein zu können. Mit diesem Bewusstsein wuchs ihr alles schnell über den Kopf. Sie hatte ihren Halt verloren und auch die Ausbildung, übte zu viel Druck auf sie aus. Sie fiel in ein tiefes Loch und konnte den Sinn hinter allem nicht erkennen. 


 

Eine Sache die sie schon immer sehr beschäftige, war die Religion. Man kann wohl sagen, dass sie jede Religion einmal ausprobiert hat. Immer auf der Suche nach etwas, dass nur schwer in Worte zu fassen ist. Irgendwann fand sie Anschluss in der Afrikanischen Kirche. Die Mischung aus Singen, Akzeptanz in einer Gruppe und dem Bewusstsein das die Wirklichkeit im Detail liegt, führte dazu, dass sie wieder begann sich zu öffnen. Für das Leben und seine schönen Seiten. Ihr wurde bewusst, dass man keinen Gott suchen muss um sich selbst zu finden.

 

Seit dieser Erkenntnis und einigen privaten Veränderungen ist sie der positive, fröhliche Mensch den man sofort sieht. Sie will nun versuchen durch ihre außergewöhnliche, starke Stimme Fuß in der Musik zu fassen und konzentriert sich vollends darauf.

Jocelyn Penerton

"Ich glaube an etwas. Ich glaube an das Gute in Menschen."

Der gebürtige Berliner wuchs mit seiner Schwester und seiner alleinerziehenden Mutter in der Hauptstadt auf. Als Kind beeindruckte ihn die Stimme von Whitney Houston. Dafür ließ er alles stehen und liegen, und hörte ihr gebannt zu, wie es ihm seine Mutter erzählte. Kaum ein Künstler hat den 25-jährigen zudem so beeinflusst wie Michael Jackson. Noch heute ist er für ihn ein Symbol des großartigen Pops und purer Genialität.

 

Nach seinem mittleren Schulabschluss, entschied er sich, das Fachabitur nachzuholen. Erst mit dem Ziel Fotograf zu werden, entschied er sich jedoch im Anschluss eines Praktikums in einem Hort dafür, eine Ausbildung zum Erzieher anzufangen, die er im Sommer 2017 erfolgreich abschlossen hat. In diesem Hort fand er auch die Loop Station, die ihn letzten Endes dazu bewegt hat, seine eigene Musik zu schreiben.
Eine der ihn wohl prägendsten Erfahrungen ist eine Kanutour durch Schweden. In einer Zeit, in welcher er an sich selbst zweifelte, brachte sie ihm Ruhe und Einsicht, das Schlechtes auch zum Leben dazugehört. Jocelyn glaubt an „das Gute im Menschen“ und erlebte dieses selbst hautnah als ihn ein Mann mit zwei Tüten aller Notwendigkeiten -von Kleidung bis Essen- ausstattete. Sein Koffer war stecken geblieben und nicht rechtzeitig zu seiner Reise in Schweden angekommen war. „Es ist wirklich eine tolle Geschichte, aber leider habe ich den Mann danach nie wiedergesehen.“ Dankbar war er aber zutiefst. 

 

Trotz der schon immer dagewesenen Leidenschaft für Musik, fängt Jocelyn erst Ende 2015 an als Singer/Songwriter seine eigenen Lieder zu schreiben. Grund dafür ist-wie bereits genannt- eine Loop Station, die eigentlich kein kommerzielles Musikinstrument ist, aber wer Ed Sheeran live gesehen hat, weiß was man damit machen kann. Er probiert sie durch Zufall aus und bekommt kurz darauf seine eigene geschenkt. Unzählige Stunden in der Dusche- die Akustik ist hier einfach besser- sind die Folge, in der er seine Beatboxing Melodien mit der Station aufeinander aufbaut und Texte schreibt.

 

Sein jetziges Ziel: der Weg. Und an seiner Stimme arbeiten. Bleiben will er dafür in der Hauptstadt. Einmal Berliner- immer Berliner.